Jonathan Rhys Meyers

Nationalität
Irisch
Geboren
27.07.1977

Jonathan Rhys Meyers, geboren am 27. Juli 1977 in Dublin als Jonathan Michael Francis O’Keeffe, ist ein irischer Theater- und Filmschauspieler. Er wuchs in Cork auf und wurde mit 16 Jahren von der Schule verwiesen, bevor ein Talentscout ihn in einer Billardhalle entdeckte. Sein Filmdebüt gab er 1994 in 'A Man of No Importance'. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1998 mit der Rolle des bisexuellen Rockstars Brian Slade in Todd Haynes’ 'Velvet Goldmine', einer Hommage an die Glamrock-Ära und Figuren wie David Bowie, was einen klaren LGBT-Bezug aufweist.

Weitere Erfolge folgten mit 'Bend It Like Beckham' (2002), Woody Allens 'Match Point' (2005) neben Scarlett Johansson und 'Mission: Impossible III' (2006) mit Tom Cruise. Für die Verkörperung von Elvis Presley in der Miniserie 'Elvis' (2005) gewann er 2006 einen Golden Globe. Bekanntheit erlangte er auch als Heinrich VIII. in der Serie 'Die Tudors' (2007–2010), wofür er 2008 den Irish Film and Television Award erhielt. Rhys Meyers’ Karriere ist von privaten Kämpfen mit Alkohol- und Drogensucht geprägt, die er öffentlich machte und mehrmals therapierte.

Filmografie