- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Musical, Romanze
- Jahr
- 1998
- Laufzeit
- 124 Minuten
Velvet Goldmine ist ein farbenfroher, musikalisch geprägter Film aus dem Jahr 1998, der die glitzernde Welt des Glam-Rock der 1970er Jahre einfängt. Regie führte Todd Haynes, der mit diesem Werk eine Hommage an Ikonen wie David Bowie und Iggy Pop leistet. Die Handlung dreht sich um den Journalisten Arthur Stuart (Christian Bale), der 1984 den Auftrag erhält, den mysteriösen Verschwinden des Glam-Rock-Stars Brian Slade (Jonathan Rhys Meyers) zu untersuchen. Durch Rückblenden taucht Arthur in seine eigene Jugend ein, geprägt von der aufregenden Szene, die seine sexuelle Identität formte.
Im Zentrum steht Slades Aufstieg vom unscheinbaren Sänger zum extravaganten Superstar, der eine intensive homoerotische Beziehung zu dem rebellischen Rocker Curt Wild (Ewan McGregor) eingeht. Der Film feiert die Ära der sexuellen Befreiung, Androgynie und exzessiven Partys mit Drogen und Glamour. Der starke LGBT-Bezug liegt in der offenen Darstellung queeren Lebens, Coming-out-Themen und der Feier von Bisexualität und Homosexualität als integralem Teil der Rockkultur. Velvet Goldmine ist ein rauschhaftes Porträt von Identitätssuche und kultureller Revolution, das mit visueller Opulenz und toller Musikscore besticht.
Queerer Bezug: Velvet Goldmine feiert die queere Glam-Rock-Ära mit homoerotischer Beziehung zwischen Brian Slade und Curt Wild sowie Arthurs Auseinandersetzung mit seiner Homosexualität. Der Film thematisiert Androgynie, Bisexualität und sexuelle Identitätsfindung als zentrale Elemente der 1970er Subkultur.