Lluís Homar

Nationalität
Spanisch
Geboren
20.04.1957

Lluís Homar, geboren 1957 in Barcelona, ist ein spanischer Schauspieler und Theaterregisseur. Seine Karriere begann in den 1970er Jahren am Theater, wo er früh in Produktionen wie 'Othello' mitwirkte. Sein Kinodebüt gab er 1981 in der Verfilmung von Mercè Rodoredas 'Die Zeit der Tauben'. International bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Pedro Almodóvar: In 'La Mala educación – Schlechte Erziehung' (2004) verkörperte er eine komplexe Figur in einem Film mit queeren Themen, der Transidentität und verbotene Liebe thematisiert. In 'Zerrissene Umarmungen' (2009) spielte er erneut unter Almodóvars Regie eine zentrale Rolle.

Weitere Highlights sind seine Darstellung des Roboters Max in 'Eva' (2011), Papst Alexander VI. in 'Los Borgia' sowie König Juan Carlos I. in der Miniserie '23-F'. Homar brillierte auch in Serien wie 'Hispania, la leyenda' und 'Imperium'. Als Theaterregisseur leitete er zahlreiche Bühnenwerke. Seine Rollen in Almodóvars queerem Kino machen ihn zu einer wichtigen Figur im spanischen Film mit LGBT-Bezug.

Filmografie