- Nationalität
- Italienisch
- Geboren
- 02.03.1971
Stefano Accorsi, geboren am 2. März 1971 in Bologna, ist einer der renommiertesten italienischen Schauspieler. Nach dem Abschluss eines naturwissenschaftlichen Gymnasiums absolvierte er eine Schauspielausbildung in Bologna und sammelte erste Erfahrungen im Theater sowie im Film Fratelli e sorelle (1992).
Seinen Durchbruch erzielte er 1996 mit Jack Frusciante è uscito dal gruppo, gefolgt von der Hauptrolle in Radiofreccia (1998), für die er den David di Donatello als bester Hauptdarsteller erhielt. Weitere Auszeichnungen umfassen den Nastro d’Argento und die Coppa Volpi bei den Filmfestspielen von Venedig für Un viaggio chiamato amore (2002). Accorsi arbeitete mit Regisseuren wie Pupi Avati, Daniele Luchetti und Ferzan Özpetek zusammen, unter anderem in Die Ahnungslosen (2001). Bekannte Rollen spielte er auch in der Serie 1992, Veloce come il vento (2016) und Michael Manns Ferrari (2023).
Ein direkter LGBT-Bezug in seiner Karriere ist nicht prominent dokumentiert, wenngleich Kollaborationen mit Regisseuren wie Özpetek, der oft queere Themen behandelt, darauf hindeuten könnten. Accorsi bleibt ein vielseitiger Darsteller des italienischen Kinos.