Edmund White, geboren 1940 in Cincinnati, Ohio, war ein einflussreicher US-amerikanischer Schriftsteller und Wegbereiter der LGBTQ+-Literatur. Als offen schwuler Autor thematisierte er in seinen Werken Homosexualität, Liebe und das Leben in der Gay-Community mit sensibler Tiefe und autobiografischer Ehrlichkeit. Bekannt wurde er vor allem durch seine autobiografische Trilogie: A Boy's Own Story (1982), The Beautiful Room Is Empty (1988) und Farewell Symphony (1997), die die Coming-of-Age-Geschichte eines jungen schwulen Mannes in der Mitte des 20. Jahrhunderts schildern.
Whites Œuvre umfasst zahlreiche Romane, Essays und Biografien, darunter die preisgekrönte Jean-Genet-Biografie, die ihm den New York Critics Circle Award einbrachte, sowie States of Desire (1980), ein Reisebuch über das schwule Amerika. Als Mitbegründer der Gay-Men’s Health Crisis engagierte er sich früh für AIDS-Betroffene. Seine Werke, die oft explizit erotisch und gesellschaftskritisch sind, prägten die queere Literatur nachhaltig. Edmund White verstarb 2025 im Alter von 85 Jahren.
Bücher
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