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The Farewell Symphony

The Farewell Symphony
Buch · Roman
1997 · 512 Seiten

Das Buch dokumentiert detailliert das Leben schwuler Männer von der sexuellen Befreiung der 1960er/70er bis zur AIDS-Katastrophe, die eine Generation auslöschte. Es gilt als zentrales Werk der queeren Literatur durch seine schonungslose Autobiografie und kulturelle Bedeutung.

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"Die Abschiedssinfonie" ist der abschließende Band einer autobiografischen Trilogie von Edmund White, der die reifere Phase des Protagonisten von den 1960er bis in die 1990er Jahre umspannt. Nach dem Tod seines Geliebten an AIDS begibt sich der Erzähler auf eine Reise der Erinnerung, die seinen Weg zum Schriftsteller und seine unzähligen sexuellen Abenteuer in den schwulen Subkulturen von New York, Paris und Rom beleuchtet. Im Gegensatz zu den Vorgängern "A Boy's Own Story" und "The Beautiful Room Is Empty", die sich mit dem Kampf um Akzeptanz beschäftigen, zeigt dieser Roman den Aufstieg in die literarische Elite Amerikas, gepaart mit der Zerstörung durch die AIDS-Krise.

Der starke LGBT-Bezug liegt in der detaillierten Darstellung schwuler Erfahrungen: von der sexuellen Befreiung der 1960er und 1970er Jahre bis zur verheerenden Epidemie, die eine ganze Generation dezimiert. Der Titel bezieht sich auf Haydns "Abschiedssinfonie", in der Musiker nacheinander verstummen – ein poetisches Symbol für den Verlust unzähliger Freunde und Liebhaber. Whites Werk ist ein Meilenstein der queeren Literatur, das Ehrlichkeit, Humor und Trauer vereint und die Geschichte der Schwulenbewegung authentisch einfängt.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 1997
Seiten 512
ISBN 9780099768012

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