Die Hauptfigur Clémence lebt offen mit einer neuen Freundin und einem queeren Freundeskreis in Montreal; der Comic verbindet ihre Aufarbeitung sexualisierter Gewalt eng mit dieser lesbischen Beziehung und der stützenden queeren Community um sie herum.
Clémence ist Tätowiererin in Montreal, hat enge Freundschaften und eine neue Freundin - und trotzdem lässt sie die Wut nicht los. Sie verarbeitet eine sexualisierte Gewalterfahrung, konfrontiert zunehmend Männer, die junge Frauen auf der Straße belästigen, und wird von ihrer Therapeutin schließlich in eine Selbsthilfegruppe für Betroffene vermittelt.
Mirion Malle zeichnet in warmen Farben eine Geschichte über Wut, die nicht verschwindet, sondern begleitet werden muss - und darüber, wie viel eine tragende queere Gemeinschaft dabei bewirken kann. Der Guardian lobte den Comic als Studie darüber, "wie viel weiblicher Mut mit Freundschaft zu tun hat".
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