„Cantoras“ thematisiert lesbische Liebe und queere Gemeinschaft unter der uruguayischen Diktatur als Akt des Widerstands. Es feiert die Resilienz und Solidarität von Frauen in homophober Unterdrückung.
"Cantoras" von Carolina De Robertis ist ein packender Roman, der in der Uruguay der 1970er und 1980er Jahre unter der blutigen Diktatur spielt. Die Geschichte folgt fünf jungen Frauen, die aufgrund ihrer lesbischen Liebe und politischen Überzeugungen verfolgt werden. Sie fliehen in eine abgelegene Küstenregion und gründen dort eine selbstversorgende Gemeinschaft, in der sie Liebe, Freundschaft und Widerstand pflegen. Die Protagonistinnen – darunter die mutige Sängerinnen Romina und La Fulminante – kämpfen gegen Repression, Homophobie und Gewalt, während sie ihre Identitäten entdecken und eine Familie bilden.
Der **LGBT-Bezug** ist zentral: Das Buch feiert lesbische Beziehungen, weibliche Solidarität und queere Resilienz in Zeiten der Unterdrückung. Es beleuchtet die Schnittstelle von Feminismus, Sexualität und politischem Kampf. De Robertis' Werk gilt als moderne Klassikerin der queeren Literatur, das die Kraft von Liebe und Gemeinschaft als Überlebensstrategie gegen Diktatur und Diskriminierung thematisiert und Leserinnen weltweit berührt.
Mehr aus Roman
Die queere Identität der Protagonistin ist Teil ihres Ringens um einen Platz in einem privilegierten, ihr fremden Umfeld...
Ich-Erzähler und schwuler Escort in Toulouse während der Corona-Pandemie, dessen Alltag von Grindr-Dates und der Suche n...
Lesbischer Liebesroman um Kirsten, die Jahrzehnte nach einem gemeinsamen Italien-Sommer wieder mit ihren verdrängten Gef...
Protagonist Austin Hardy ist der erste offen schwule Profi bei einem Grand-Slam-Tennisturnier; der Roman handelt bewusst...