Drew Pisarra widmet sich in diesem Sachbuch dem Horrorfilm-Ikonen Vincent Price – aus einer erklärt queeren Perspektive. Der Band verbindet zwei Teile: das Theaterstück „Price in Purgatory", das Price posthum sein eigenes Filmschaffen im Fegefeuer begutachten lässt, mit „Price in Celluloid", einer Sammlung pointierter Kurzkritiken zu seinen Filmen im Stil von Filmkritiker-Duos wie Ebert und Siskel.
Pisarra liest Price konsequent als Camp-Figur: die manierierte, sonore Stimme, die Lust an der Übertreibung, die Balance zwischen echtem Schrecken und selbstironischer Theatralik. Für queere Horrorfans war Price seit jeher eine Identifikationsfigur – dieses Buch macht diese Lesart explizit und ordnet sie film- und kulturhistorisch ein.
Ergänzt wird der Band um Einführungen der Horror-Fachleute Sean Redlitz und Maitland McDonagh sowie Verweise auf Price' Fernsehauftritte und Tonaufnahmen wie „Witchcraft-Magic: An Adventure in Demonology" von 1969.
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