Mehrere der verbundenen Erzählungen haben queere Hauptfiguren, darunter eine trans Bibliothekarin sowie ein nichtbinäres Kind, dessen Eltern sich mit dessen Polyamorie auseinandersetzen.
Zehn miteinander verwobene Erzählungen, ein Schauplatz: Philadelphia. Emma Copley Eisenberg lässt in „Fat Swim“ Figuren aufeinandertreffen, deren Körper im Mittelpunkt stehen – nicht als Problem, sondern als Ausgangspunkt für Begehren, Scham und Verbindung. In der Titelgeschichte beobachtet ein junges Mädchen eine Gruppe dicker Frauen am örtlichen Schwimmbad und lernt von ihnen etwas über den eigenen, sich verändernden Körper.
Andere Geschichten folgen einer trans Bibliothekarin, die als Assistentin eines betagten Science-Fiction-Autors heimlich dessen Dating-Nachrichten sortiert, oder einer Boomer-Rentnerin, die zu verstehen versucht, was das Nichtbinär-Sein und die Polyamorie ihres Kindes für ihr eigenes Weltbild bedeuten. Eisenberg schreibt gegen das, was sie selbst als „fatphobe Ödnis“ der Gegenwartsliteratur bezeichnet – mit Figuren, die trotz aller Zumutungen komplex und menschlich bleiben.
Die Sammlung erschien im April 2026 bei Hogarth.
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