- Genre
- Roman, Coming-of-Age
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Seiten
- 216
- ISBN
- 978-3-89656-367-5
In "Guten Morgen, Berlin" verlässt der Krimiautor Felix Haß erstmals sein gewohntes Genre und erzählt von zwei jungen Männern im Berlin der Nachwendezeit. Steffen, ein Bayer Anfang zwanzig, zieht in die Hauptstadt und begegnet dort Torsten, der aus Dresden stammt. Zwischen den beiden entsteht eine intensive, aber komplizierte Anziehung – vor der Kulisse einer Stadt im Umbruch, mit besetzten Häusern, improvisierten Clubs und einer Nachtleben-Szene, die gerade erst ihre eigenen Regeln erfindet. Haß beschreibt eine Anziehung, die trotz aller Sehnsucht immer wieder an der Unvereinbarkeit der beiden Lebensentwürfe scheitert, ohne dass die beiden voneinander loskommen. Der im Berliner Querverlag erschienene Roman verbindet Zeitgeschichte mit einer sehr persönlichen Liebesgeschichte und zeichnet ein Bild des West-Ost-Berlins der frühen Neunziger, wie es heute kaum noch greifbar ist.
Queerer Bezug: Schwule Liebesgeschichte im Zentrum