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Ryan O'Connell wurde als Autor der Netflix-Serie "Special" bekannt, in der er seine eigene Zerebralparese zum Thema eines Coming-of-Age-Stoffs machte. In seiner neuen Essaysammlung "Inspiration Porn" geht er den Titel gebenden Reflex frontal an: das Bedürfnis, Menschen mit Behinderung allein für ihre Existenz zu bewundern, statt sie als komplexe, auch fehlbare Personen zu sehen. O'Connell schreibt über Sucht, Sex, Hollywood und queeres Erwachsenwerden mit einer Direktheit, die selten um Selbstmitleid bittet und noch seltener beim Weichzeichnen bleibt. Die Texte greifen auf seine Live-Shows in New York und Los Angeles zurück und verbinden bissigen Humor mit unbequemen Wahrheiten über Behinderung, Begehren und Sichtbarkeit im Showgeschäft.
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