- Genre
- Roman, Satire
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Seiten
- 304
- ISBN
- 9780593448007
Barbara Rosenberg, eine todkranke jüdische „Yenta" aus der New Yorker Nachkriegszeit, hoch auf Opioiden, blickt in ihren letzten Tagen zurück auf ein Leben voller Verfehlungen – allen voran gegenüber ihrem entfremdeten trans Sohn und ihrer Ex-besten Freundin. In einem furiosen, schonungslos komischen Monolog zwischen Roman, unautorisierter Mutter-Memoir und delirierendem Manifest seziert sie Familiengeschichte, Klassenaufstieg und die Widersprüche jüdisch-amerikanischer Identität der Nachkriegszeit. Autor Jordy Rosenberg, selbst trans und Literaturwissenschaftler, wurde für seinen Debütroman „Confessions of the Fox" mehrfach ausgezeichnet; in „Night Night Fawn" nähert er sich, lose an seiner eigenen Mutter orientiert, dem generationalen Konflikt zwischen einer nicht-queeren Elterngeneration und einem trans Kind – nicht larmoyant, sondern als bitterböse Farce. Das Buch wechselt zwischen schwarzem Humor und schonungsloser Offenheit und wurde von der Kritik für seine sprachliche Wucht gelobt.
Queerer Bezug: Der Autor ist ein trans Schriftsteller und Literaturwissenschaftler; im Zentrum des Romans steht das zerrüttete Verhältnis einer sterbenden Mutter zu ihrem entfremdeten trans Sohn.