Lambda-Literary-Finalist 2026 (Gay Poetry), queere Perspektive auf Kolonialismus und Migration
„Seabeast" von Rajiv Mohabir ist als alphabetisches Bestiarium über Walarten angelegt: Jedes Gedicht nimmt eine Walart zum Ausgangspunkt und verwebt sie mit Fragen von Kolonialismus, Migration und queerer Identität. Mohabir, der karibisch-indischer Abstammung ist, verbindet naturkundliche Beobachtung mit persönlicher und kollektiver Geschichte der Verschleppung und Vertreibung. Der 2025 bei Four Way Books erschienene Gedichtband war 2026 Finalist der Lambda Literary Awards in der Kategorie Gay Poetry. Mohabirs Lyrik ist bekannt für ihre sprachliche Vielschichtigkeit, die karibisches Kreolisch, Hindi und Englisch miteinander verschränkt. Der Band setzt damit seine bisherige lyrische Arbeit fort, in der Sprache selbst zum Ort von Verlust und Wiederaneignung wird.
Autor
Mehr aus Lyrik
Erscheint bei Querverlag, Deutschlands erstem lesbisch-schwulen Buchverlag, mit Beiträgen mehrerer queerer Lyriker:innen...
Die queere puerto-ricanische Protagonistin Vale entwickelt eine zaghafte Schwärmerei für ihre Rivalin Myrka.
Trans Hauptfigur/-erzählstimme im Zentrum; Lambda Literary Award Finalist 2026 (Transgender Poetry).