Trans Protagonistin, queere Subkulturen, AIDS-Krise als zentrales Thema.
Terry wächst in den achtziger Jahren bei lesbischen Müttern in Seattle auf und findet als trans Mädchen ihren Weg durch Tanzclubs und Hauspartys, während die AIDS-Krise ihre Welt erschüttert. In New York schließt sie sich einer Clique geschlechtsspielerischer Clubkids an, arbeitet in einer Soho-Galerie und bewegt sich zwischen Clubkultur und Kunstszene – zwei Welten, die einander misstrauen und sich doch brauchen.
Zwei Jahrzehnte später, während der Covid-Lockdowns, kehrt Terry in ein gentrifiziertes Seattle zurück, das mit der Stadt ihrer Kindheit kaum noch etwas gemein hat – und trifft dort mitten in die Proteste nach dem Tod von George Floyd. Mattilda Bernstein Sycamore erzählt in „Terry Dactyl“ mehrere Jahrzehnte queeren Lebens zwischen Gefahr, Verlust und Möglichkeit, ohne sie zu einer geraden Aufstiegsgeschichte zu glätten. Der 260 Seiten starke Roman erschien 2025 beim unabhängigen Verlag Coffee House Press.
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