YA-Anthologie ausschließlich von trans und queeren Autor*innen, die Monster-Tropen als Selbstermächtigung queerer Identität neu deuten.
Fünfzehn Autor*innen erzählen in dieser Jugendbuch-Anthologie Geschichten über Monster – von Mottenmenschen über Sirenen bis zu Gorgonen – und drehen dabei klassische Horrorfiguren auf den Kopf. Herausgeber Rob Costello hat gezielt trans und queere Autor*innen versammelt, deren Figuren das Anderssein der Monster nicht als Makel, sondern als eine Form von Selbstermächtigung erzählen.
Der Band richtet sich an ein jugendliches Publikum und verbindet Genre-Spaß mit einer klaren politischen Haltung: Wer gesellschaftlich als „monströs" markiert wird, darf sich in dieser Anthologie eigene Erzählungen zurückerobern. „We Mostly Come Out at Night" erschien 2024 bei Running Press Kids und wurde unter anderem für seine Bandbreite gelobt, die von Horror-Comedy bis zu leiseren, melancholischen Tönen reicht.
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