Autorin ist queer, der Essay behandelt queere Identität unter den Bedingungen iranischer Verfolgung und im Exil.
In diesem Essay blickt die unter Pseudonym schreibende Autorin Sayan Kouhzad auf ihr Aufwachsen im Iran zurück und fragt, wie ein Leben außerhalb einer theokratischen Diktatur für sie hätte aussehen können. Aus Sicherheitsgründen veröffentlicht sie nicht unter ihrem echten Namen; die Autorin lebt inzwischen im deutschen Exil.
Der Text verhandelt queere Identität unter den Bedingungen staatlicher Verfolgung ebenso wie die Erfahrung des Exils selbst: das Ankommen in einer neuen Sprache und Gesellschaft, ohne die Verfolgungserfahrung dabei einfach hinter sich lassen zu können. Erschienen ist der Essay in der Reihe in*sight/out*write des Berliner Querverlags, der auf deutschsprachige queere Literatur spezialisiert ist.
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