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Den Schwulen lass hier mal weg

Den Schwulen lass hier mal weg
Buch · Essay
von Detlef Grumbach
2023 · 272 Seiten

Aufsätze und Reden zur Literatur aus der Sicht eines schwulen Lesers: über Klaus Mann, Friedo Lampe, Wolfgang Koeppen und Martin Walser und über den langsamen Weg der „Schwulen-Literatur“ aus dem Ghetto.

„Den Schwulen lass hier mal weg“ – diesen Rat bekam Detlef Grumbach, als er in einem Aufsatz den schwulen Edmund Gabriel in Martin Walsers Anselm-Kristlein-Trilogie erwähnte. Die Figur ist so oft weggelassen worden, dass sie beinahe aus der Wahrnehmung verschwunden ist. Grumbach nimmt das zum Anlass, seine Biografie als schwuler Leser zu befragen. In Beiträgen aus fast vierzig Jahren schreibt er über deutschsprachige Autoren und Werke, die ihn berührt haben, vor allem über Bücher, die eng mit der Biografie ihrer Autoren und mit zeitgeschichtlichen Umbrüchen verbunden sind. Ein einleitender Beitrag fragt nach den Bedingungen der sogenannten „Schwulen-Literatur“. Weitere Texte gelten Klaus Mann, Friedo Lampe, Wolfgang Koeppen, Walter Vogt und dem Umgang mit HIV und Aids in der Literatur, dazu kommen eine Laudatio auf Ralf König und eine Dankesrede.

Autor

Detlef Grumbach
Fakten
Genre Essay
Erscheinungsjahr 2023
Seiten 272

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