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Ein Herz in Aufruhr

Ein Herz in Aufruhr
Buch · Sachbuch
1988 · 104 Seiten

Als Werk einer schwarzen lesbischen Feministin beleuchtet 'Ein Herz in Aufruhr' die Schnittstellen von Krebs, Körperlichkeit und queeren Identitäten. Es fordert Sichtbarkeit und Authentizität für marginalisierte LGBT*-Stimmen in Gesundheits- und Gesellschaftsdiskursen.

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"Ein Herz in Aufruhr" ist die deutsche Übersetzung von Audre Lordes autobiografischem Werk "The Cancer Journals", in dem die Autorin ihre Erfahrungen mit der Brustkrebsdiagnose, der Mastektomie und dem Umgang mit der Krankheit festhält. Lorde beschreibt detailliert den emotionalen Aufruhr, die physischen Schmerzen und die gesellschaftlichen Tabus rund um Krebs und den Verlust eines Körperteils, die sie als schwarze lesbische Frau besonders spürt. Sie reflektiert über Schweigen als Werkzeug der Unterdrückung und plädiert leidenschaftlich für Authentizität und das Teilen von Schmerzen als Akt des Widerstands.

Der **LGBT-Bezug** ergibt sich aus Lordes Identität als lesbische Schwarze Feministin: Sie thematisiert, wie ihre sexuelle Orientierung und Rasse ihre medizinische Behandlung und Wahrnehmung beeinflussen, und verbindet persönliche Heilung mit kollektiver Befreiung. Das Buch ist von hoher Bedeutung als feministisches Manifest gegen patriarchale Medizin und für die Sichtbarkeit marginalisierter Stimmen, das bis heute Leser*innen inspiriert, Stille zu durchbrechen und Vielfalt anzuerkennen.

Fakten
Genre Sachbuch
Erscheinungsjahr 1988
Seiten 104
ISBN 9783550080296

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