Alan Hollinghurst, geboren 1954 in Stroud, Gloucestershire, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen britischen Schriftsteller. Er studierte Englische Literatur am Magdalen College in Oxford, wo er 1974 den Newdigate Prize für ein Gedicht erhielt, und promovierte 1979 mit einer Arbeit zu Autoren wie Ronald Firbank, E. M. Forster und L. P. Hartley. Nach Lehrtätigkeiten in Oxford und als Dozent am University College London arbeitete er von 1982 bis 1995 als Redakteur und Kritiker bei der „Times Literary Supplement“.
Sein Romandebüt „Die Schwimmbad-Bibliothek“ (1988) machte ihn international bekannt und wurde mit Preisen wie dem Somerset Maugham Award, dem Gay and Lesbian Book Award und dem Lambda Literary Award ausgezeichnet. Weitere bedeutende Werke sind „Der Hirtenstern“ (1994), „Die Schönheitslinie“ (2004, Booker Prize), „Die Sparsholt-Affäre“ (2017) und der 2025 erscheinende Roman „Unsere Abende“. Hollinghursts Romane thematisieren vorwiegend schwules Leben, gesellschaftliche Klassenunterschiede, Sexualität und britische Verhältnisse im 20. und 21. Jahrhundert, eingebettet in einen eleganten, klassizistischen Stil, der an Henry James und E. M. Forster erinnert. Er lebt in London.
Bücher
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