- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Romanze
- Jahr
- 2014
- Laufzeit
- 95 Minuten
„Liebe geht seltsame Wege“ (Original: „Love Is Strange“) ist ein berührendes Drama aus dem Jahr 2014 unter der Regie von Ira Sachs. Es erzählt die Geschichte des schwulen Paares Ben (John Lithgow) und George (Alfred Molina), die nach fast 40 Jahren Beziehung endlich heiraten können, nachdem die Homo-Ehe in New York legalisiert wurde. Die idyllische Hochzeit in Manhattan wird jedoch schnell von einer Tragödie überschattet: George verliert seinen Job als Musiklehrer an einer katholischen Schule, da seine Ehe gegen die Lehren der Institution verstößt. Ohne ausreichendes Einkommen können sie ihre teure Wohnung in Chelsea nicht mehr halten und müssen getrennt bei Freunden und Familie unterkommen – George bei schwulen Polizisten-Nachbarn, Ben bei seinem Neffen in Brooklyn.
Der Film beleuchtet meisterhaft die Herausforderungen einer gereiften Liebe inmitten gesellschaftlicher Vorurteile und wirtschaftlicher Not. Er zeigt nuanciert, wie räumliche Trennung und Alltagsreizungen die Beziehung auf die Probe stellen, ohne je in Klischees abzugleiten. Mit zarten Bildern und starken Leistungen von Lithgow und Molina feiert „Liebe geht seltsame Wege“ die tiefe Verbundenheit des Paares und kritisiert subtil homophobe Strukturen. Als LGBT-Meilenstein unterstreicht er die realen Konsequenzen von Ehegleichstellung und die Resilienz queerer Liebe.
Queerer Bezug: Der Film porträtiert eine langjährige schwule Beziehung und die Folgen der Ehe für das Paar, thematisiert Homophobie in Institutionen und feiert die Resilienz queerer Liebe.