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Between Goodbyes

Between Goodbyes
Dokumentation · Dokumentarfilm

Queere koreanische Adoptierte und ihre Suche nach Familie stehen im Zentrum der Dokumentation

Jahr
2024
SüdkoreaAdoptionPOV
Eine queere koreanische Adoptierte reist nach Seoul, um ihre leibliche Mutter zu treffen – nach Jahrzehnten der Trennung, geprägt von Sprachbarrieren, Scham und unausgesprochenen Fragen. „Between Goodbyes“ begleitet Mieke und ihre Mutter Okgyun dabei, wie sie sich einander vorsichtig annähern, ohne die Brüche ihrer gemeinsamen Geschichte zu beschönigen. Regisseurin Jota Mun, selbst eine koreanische Adoptierte, bringt in ihr Spielfilmdebüt eine persönliche Nähe zum Thema ein, die dem Film seine unaufdringliche Ehrlichkeit verleiht. Statt einfacher Versöhnung zeigt die Dokumentation Humor, Frustration und stille Zärtlichkeit gleichermaßen und ordnet die individuelle Geschichte in die größere Erzählung der jahrzehntelangen internationalen Adoptionspraxis Südkoreas ein, durch die hunderttausende Kinder ins Ausland vermittelt wurden. Am 8. Dezember 2025 feierte der Film seine nationale Fernsehpremiere in der PBS-Reihe „POV“, Amerikas am längsten laufendem Doku-Sendeplatz, und läuft 2026 zusätzlich auf internationalen Festivals, darunter das Queer East Festival in London. Queere Familienbande jenseits biologischer Verwandtschaft stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, was Herkunft überhaupt bedeutet.

Trailer

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