Liebesgeschichte zwischen zwei lesbischen Asylsuchenden in einem britischen Abschiebe-Haftzentrum.
- Jahr
- 2025
Isio lebt seit zwei Jahren ohne Papiere in Großbritannien, als sie in das fiktive Abschiebe-Haftzentrum Hatchworth eingewiesen wird. Dort trifft sie auf ihre Mitbewohnerin Farah, die ihrem eigenen Asylverfahren mit deutlich weniger Hoffnung entgegensieht. Zwischen Warten, Verhören und der bedrückenden Enge der Unterkunft entsteht zwischen den beiden Frauen eine Nähe, die sich vertieft, als Farahs Asylantrag abgelehnt wird.
Regisseurin Joy Gharoro-Akpojotor erzählt in ihrem Spielfilmdebüt von Liebe unter denkbar unfreien Bedingungen: Ein System, das über Bleiben oder Abschiebung entscheidet, lässt den beiden Frauen kaum Raum für sich selbst. Der Film feierte 2025 in der Sektion Panorama der Berlinale Premiere und startete im Dezember desselben Jahres reguläre in britischen und irischen Kinos.
Statt Asylverfahren nur als bürokratischen Hintergrund zu behandeln, rückt „Dreamers“ die emotionale Realität von Menschen ins Zentrum, die in einem Abschiebezentrum aufeinandertreffen und trotz aller Ungewissheit eine Beziehung wagen. Die britische Presse lobte insbesondere die zurückhaltende Inszenierung, die der Zärtlichkeit zwischen den Hauptfiguren mehr Raum gibt als der Dramatik ihrer Lage.
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