Schwuler Bruder als Hauptfigur; der Film basiert auf einer wahren Familiengeschichte des Regisseurs und spielt in einer Zeit, in der Homosexualität in Kanada noch strafbar war.
- Jahr
- 2024
- Laufzeit
- 100 Minuten
Winter 1970, ländliches New Brunswick: Ein konservativer Klempner erhält den Anruf, dass sein schwuler, seit Jahren entfremdeter Bruder in einem Torontoer Gefängnis sitzt – verhaftet wegen Sex in einem öffentlichen Park. Notgedrungen macht er sich auf die rund 1.600 Kilometer lange Fahrt, um ihn abzuholen, und die beiden Männer sind für die Rückfahrt aufeinander angewiesen.
Der kanadische Spielfilm beruht auf einer wahren Familiengeschichte des Regisseurs und nutzt die klassische Roadmovie-Struktur, um Vorurteile, Scham und Zuneigung zwischen den ungleichen Brüdern langsam aufzulösen, ohne die Konflikte künstlich zu glätten. In einer der Nebenrollen ist Alan Cumming zu sehen. Der Film erzählt vor allem von einer Zeit, in der Homosexualität in Kanada noch strafbar war, und davon, was das für eine Familie bedeutete.