Handlung in der queeren Ballroom-/Voguing-Subkultur Berlins.
- Jahr
- 2025
Der 19-jährige Emm flieht aus der brandenburgischen Provinz nach Berlin und landet in der Ballroom-Szene der Stadt. Choreografin Lia, „Mother“ des „House of Bellevue“, nimmt ihn auf und öffnet ihm eine Welt aus Voguing, selbstgestalteten Auftritten und einer Gemeinschaft, die einander als gewählte Familie beisteht. Zwischen Glamour und Anerkennung entdeckt Emm aber auch die Schattenseiten dieser Szene: Prekarität, Konkurrenzdruck, Rassismus und queerfeindliche Gewalt bleiben Teil seines neuen Alltags.
Die sechsteilige ZDFneo-Serie erzählt von Ballroom nicht als exotischer Kulisse, sondern als Ort, an dem junge queere Menschen Anerkennung finden, die ihnen anderswo verwehrt bleibt – ohne die Konflikte und Härten der Szene auszublenden. Die Erstausstrahlung erfolgte im November 2025 in der Mediathek, die lineare Ausstrahlung Anfang Dezember desselben Jahres.
Mit „House of Bellevue“ bringt das deutsche Fernsehen eine Subkultur auf den Bildschirm, die international durch Serien wie „Pose“ bekannt wurde, hierzulande bislang aber kaum erzählt worden ist – mit explizitem Bezug zur Berliner Ballroom-Community statt zu ihrem historischen New Yorker Ursprung.