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River Dreams

Dokumentation · Dokumentarfilm

Enthält Porträts queerer und genderpositiver Aktivistinnen als Teil eines feministischen Gesamtbilds

Jahr
2026
Laufzeit
98 Minuten
DokumentarfilmKasachstanFeminismus
Für „River Dreams" reiste Regisseurin Kristina Mikhailova den Fluss Aksai entlang durch Kasachstan und suchte junge Frauen, die sich selbst als Fluss beschreiben würden. Aus mehr als hundert Gesprächen entstanden fünfzehn Porträts, die das Land zwischen Zärtlichkeit und Wut, Intimität und gesellschaftlicher Kritik zeigen. Unter den Porträtierten sind Dorf- ebenso wie Stadtbewohnerinnen, Studentinnen, inhaftierte Frauen sowie queere und genderpositive Aktivistinnen, die offen über sexualisierte Gewalt und die patriarchalen Strukturen ihres Alltags sprechen. Der Film ist die erste kasachische Dokumentarproduktion, die je im Forum der Berlinale gezeigt wurde, wo sie den Preis der Ökumenischen Jury gewann. Mikhailovas Debüt verbindet poetische Bildsprache mit fast soziologischer Genauigkeit.

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