Der Dokumentarfilm porträtiert die Ballroom- und Voguing-Kultur Südostasiens, die sich an der Schwarzen und lateinamerikanischen Ballroom-Szene New Yorks orientiert und sie zugleich neu interpretiert. Im Zentrum stehen drei Protagonist*innen: Sun, Teddy und Xyza.
Teddy flieht in Malaysia vor väterlicher Gewalt und findet über die Ballroom-Szene zu neuem Selbstbewusstsein. Xyza baut auf den Philippinen trotz Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe eine inklusive Community auf. Sun verbindet in seinem „House" buddhistische Praxis mit der Ballroom-Kultur. Gemeinsam ist allen dreien, dass ihre selbstgewählten „Houses" Schutzräume gegen Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigma bilden.
Regie führte Chan Sze-Wei, produziert wurde der Film als Koproduktion zwischen den Philippinen, Singapur, Indonesien und Deutschland. Die Europapremiere feierte „The Beauty of Ballroom" beim Filmfest München, der deutsche Kinostart durch den Berliner Verleih Rise and Shine Cinema folgt im September.