Beziehungsdrama eines schwulen Paares mit bisexueller Nebenhandlung.
- Jahr
- 2025
Matt und Bastien reisen nach Barcelona, um dort ihren dritten Jahrestag zu feiern – eigentlich ein Anlass zum Feiern, tatsächlich der Versuch, eine Beziehung zu retten, die durch eine Affäre Bastiens mit einer Frau ins Wanken geraten ist. Matt kann die Affäre nicht so leicht hinter sich lassen, wie Bastien es sich wünscht. Als die beiden den ortskundigen Reiseführer Florent kennenlernen, verschärft sich die Spannung zwischen ihnen zusätzlich.
Regisseur Joseph A. Adesunloye konzentriert sich in seinem knapp 80-minütigen Kammerspiel „Vanilla“ auf wenige Figuren und einen einzigen Schauplatz, um Eifersucht, Vertrauen und die Frage offener Beziehungsformen unter interracial schwulen Paaren durchzuspielen. Der Film kam 2025 in die Kinos und wurde vor allem für seine reduzierte, dialoglastige Inszenierung besprochen.
Statt Untreue eindeutig zu verurteilen oder zu rechtfertigen, lässt „Vanilla“ offen, ob Matt und Bastien ihre Beziehung neu verhandeln oder endgültig beenden – und macht damit die Aushandlung von Monogamie und Begehren selbst zum eigentlichen Thema des Films.
Trailer
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