Porträtiert unter anderem die seit den Neunzigern offen lesbische Komikerin Hella von Sinnen als eine der prägenden Stimmen des deutschen Unterhaltungsfernsehens.
- Jahr
- 2026
- Laufzeit
- 103 Minuten
„Was haben wir gelacht“ erzählt die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der 1990er und frühen 2000er Jahre erstmals aus weiblicher Perspektive. Komikerinnen und Moderatorinnen wie Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken auf eine Fernsehlandschaft zurück, in der Frauen häufig auf Nebenrollen oder Pointenlieferantinnen reduziert wurden und weiblicher Humor als Quotenrisiko galt.
Die Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider montieren die Interviews mit Ausschnitten aus Sendungen wie „Wetten, dass..?“, „Herzblatt“ und der „Harald Schmidt Show“ und zeichnen so nach, wie eng Humor, Sichtbarkeit und Macht im deutschen Fernsehen zusammenhingen. Hella von Sinnen, seit den Neunzigern offen lesbisch, gehört zu den prägenden Stimmen des Films.
Die Dokumentation feierte im Juni 2026 beim Filmfest München Premiere und lief im Juli 2026 bundesweit im Kino an.