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Bitter Christmas

Film · Drama, Tragikomödie

Nebenfigur (Regisseur Raúl) ist schwul und in einer Beziehung mit seinem Partner Santi; Almodóvars semi-autobiografische Erzählung wurde bei Cannes 2026 zu den queeren Beiträgen des Festivals gezählt.

Jahr
2026
Laufzeit
112 Minuten
schwulSpanienAlmodóvarTrauer

In „Bitter Christmas“ verschränkt Pedro Almodóvar zwei Zeitebenen: 2004 erlebt die Werbedirektorin Elsa einen langen Dezember-Feiertag, an dem sie den Tod ihrer Mutter kaum verarbeitet. Parallel dazu steckt 2026 der Regisseur Raúl in einer Schaffenskrise und beginnt, Elsas Geschichte als Drehbuch niederzuschreiben – ein Spiel aus Spiegeln zwischen Fiktion und eigener Biografie.

Raúl selbst ist schwul und lebt mit seinem jüngeren Partner Santi zusammen, eine Konstellation, die deutlich an Almodóvars eigene Beziehung erinnert. Auf dem Filmfestival von Cannes lief „Bitter Christmas“ 2026 unter den als besonders queer wahrgenommenen Beiträgen, obwohl das Paar im Film selbst eher unauffällig und alltäglich gezeichnet wird.

Almodóvar beschreibt seinen Film als „Tragikomödie über Geschlecht“ und kehrt darin, nach mehreren englischsprachigen Produktionen, zurück zu einer genuin spanischen Erzählung über Trauer, Erinnerung und die Grenzen des autofiktionalen Schreibens.

Besetzung

Trailer

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