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Joy Boy: A Tribute to Julius Eastman

Joy Boy: A Tribute to Julius Eastman
Dokumentation · Dokumentarfilm, Musical

Hommage an den offen schwul lebenden Schwarzen Komponisten und Pianisten Julius Eastman, der in Armut starb. Ein sechsköpfiges Kollektiv verbindet seine Musik mit Archivaufnahmen und der Choreografie der „Gay Guerrilla“.

Jahr
2026
Laufzeit
64 Minuten
ExperimentalfilmMusikSchwarzBerlinale
Julius Eastman war ein afroamerikanischer Pianist und Komponist, der offen schwul lebte, durch seine Stimme und Bühnenpräsenz auffiel und in Armut starb. Der Film ist als Konzertperformance angelegt, die zwischen seiner Musik und Archivaufnahmen wechselt. Ein transnationales Kollektiv aus sechs Regisseurinnen und Regisseuren hat sie in vier Kapiteln visualisiert, Musik und Bilder funktionieren dabei eigenständig. Die Kompositionen zeigen sein Können, die Texte seine Haltung: Eastman trägt sie roh und radikal vor und wird später nachdenklich und leise. Hervorgehoben werden das Zusammenspiel von Körpern, Farben und Rhythmen sowie die Choreografie der „Gay Guerrilla“ entlang einer Autobahn. Die Beteiligten kommen aus Film, Performance, Tanz, Textilkunst, Archivarbeit und Forschung. Der Film ist eine Koproduktion aus Belgien, Frankreich und der Demokratischen Republik Kongo, läuft 64 Minuten und gehört zum Forum der Berlinale in der Kategorie Experimentalfilm.

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