Leonie und Marlene sind 18 und überzeugt davon, dass nichts auf der Welt sie je trennen könnte. Dann verliebt sich Leonie in Naomi, verliert sich in ihrer ersten großen Liebe und entfernt sich zunehmend von Marlene - während Naomis Depression Leonie zugleich überfordert und emotional auslaugt. Als die Beziehung zerbricht, merkt Leonie, wie allein sie in Berlin geworden ist, und beginnt in Brandenburg eine Ausbildung zur Gärtnerin, weit weg von allem, was einmal vertraut war. Regisseurin Lotta Schwerk hat für ihren Debütfilm acht Jahre lang gedreht, ohne Filmförderung und ohne Filmhochschule im Rücken, und begleitet ihre Hauptfigur so über echte körperliche und emotionale Veränderungen hinweg. Entstanden ist eine unprätentiöse Chronik queeren Erwachsenwerdens zwischen erster Liebe, Trennung und Selbstfindung. Der Film gewann beim Festival achtung berlin die Preise für die beste Regie und die beste Darstellerin und feierte zuvor beim Filmfestival Max Ophüls Preis Premiere.