Zentrale Handlung dreht sich um schwule Hookup-Kultur, Identität und Begehren; expliziter erotischer Inhalt, Regie von Jun Li.
- Jahr
- 2025
- Laufzeit
- 87 Minuten
Ein namenloser schwuler Mann treibt durch die engen Wohnkomplexe Hongkongs von einem sexuellen Treffen zum nächsten. Nach jeder Begegnung übernimmt er ein Stück der Identität seines letzten Partners – mal Wissenschaftler, mal Architekt, mal Schauspieler – als suche er im Verschmelzen mit anderen nach einem eigenen, stabilen Ich.
Regisseur Jun Li erzählt diese Suche nach Nähe und Selbstverortung in konsequentem Schwarzweiß, das die Grenzen zwischen den durchlebten Identitäten zusätzlich verschwimmen lässt. Der Film verhandelt schwule Hookup-Kultur, Begehren und die Frage, wie viel vom eigenen Selbst in ständig wechselnden Verbindungen zu anderen überhaupt übrig bleibt – explizit und ohne die Sexualität der Figur zu beschönigen oder zu verstecken.