Im Dreißigjährigen Krieg gibt sich die Protagonistin Rose als Mann aus, um in einem abgeschiedenen Dorf als Erbin eines verlassenen Hofs zu bestehen - ein Film über geschlechtliche Selbstbestimmung als Überlebensstrategie in einer lebensfeindlichen Zeit.
- Jahr
- 2026
Mitten im Dreißigjährigen Krieg taucht die mysteriöse Soldatin Rose in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf und erklärt sich mit einem Dokument zur Erbin eines lange verlassenen Hofs. Um in der von Misstrauen geprägten Dorfgemeinschaft bestehen zu können, gibt sie sich als Mann aus - für sie die einzige Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben in einer von Krieg und Not gezeichneten Zeit.
Regisseur Markus Schleinzer erzählt die in Schwarz-Weiß gedrehte Geschichte konsequent aus der Perspektive seiner Hauptfigur. Sandra Hüller wurde für ihre Darstellung bei der Berlinale 2026 mit dem Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, der Film vertritt Österreich im Rennen um den Auslands-Oscar.