Carole Pope war mit ihrer Band Rough Trade in den späten Siebzigern und Achtzigern eine der ersten offen lesbischen Musikerinnen Kanadas und provozierte mit expliziten Texten wie „High School Confidential“ ebenso wie mit ihrem Auftreten. Die Dokumentation der Regisseurin Michelle Mama zeichnet ihren Weg vom Undergroundstar zur heute gefeierten Pionierin nach, gestützt auf bislang unveröffentlichtes Archivmaterial, eine Live-Performance und offene Gespräche mit Pope selbst. Weggefährt:innen wie k.d. lang, Peaches, Jann Arden und Rufus Wainwright ordnen im Film ihren Einfluss auf die kanadische Musikszene und die queere Sichtbarkeit im Land ein. Der Film eröffnete im April 2026 das Hot Docs Canadian International Documentary Festival in Toronto, gewann dort den Preis für den besten kanadischen Dokumentarfilm und war anschließend beim Frameline Festival in San Francisco zu sehen. Seit Ende Juli 2026 steht er bei CBC Gem zum Streamen bereit.