Über fünf Jahre hinweg begleitet der deutsch-ukrainische Dokumentarfilm „To Dance is to Resist“ das queere Paar Jay LaRêve und Vol'demar Kabus in der Underground-Rave-Szene von Kyjiw – von der Zeit vor dem russischen Angriffskrieg bis in die Gegenwart. Regisseur Julian Lautenbacher zeigt, wie Tanzen und Feiern für die beiden zu einer Form des Widerstands und des Überlebens werden, während um sie herum Krieg herrscht. Der Film verbindet damit ein Porträt queeren Lebens mit einer Kriegsdokumentation, ohne beides gegeneinander auszuspielen. Die Weltpremiere fand im März 2026 beim Londoner Festival BFI Flare statt, die Deutschlandpremiere im Mai 2026 beim DOK.fest München.