- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Romanze, Sozialdrama
- Jahr
- 1999
- Laufzeit
- 114 Minuten
"Boys Don't Cry" ist ein eindringliches US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1999, das die wahre Geschichte von Brandon Teena erzählt, einem jungen Transmann, der in der provinziellen Kleinstadt Falls City in Nebraska lebt. Brandon, geboren als Teena Brandon und brillant von Hilary Swank verkörpert, sucht seine Identität als Mann und verliebt sich zärtlich in Lana (Chloë Sevigny), eine Träumerin mit Ambitionen als Sängerin. Die aufkeimende Romanze entfaltet sich in nächtlichen Szenen voller Intensität und Hoffnung, kontrastiert von der rauen Realität der lokalen Clique.
Der Film beleuchtet den starken LGBT-Bezug durch Brandons Transidentität und die brutale Konfrontation mit Vorurteilen. Als seine wahre Geschlechtsidentität enthüllt wird, eskaliert die Gewalt: Brandon wird vergewaltigt und schließlich in einem Hassverbrechen ermordet. Regisseurin Kimberly Peirce zeigt schonungslos die gesellschaftliche Ausgrenzung und die tödlichen Folgen von Transphobie. "Boys Don't Cry" gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Oscar für Hilary Swank, und bleibt ein Meilenstein im queeren Kino, der für Toleranz und Akzeptanz sensibilisiert.
Queerer Bezug: Der Film porträtiert die wahre Geschichte des Transmanns Brandon Teena und thematisiert Transidentität, Liebe zwischen Brandon und Lana sowie die tödlichen Konsequenzen von Transphobie und gesellschaftlicher Ausgrenzung.