- Typ
- Film
- Genre
- Komödie, Romantik, Drama, Satire
- Jahr
- 1999
- Laufzeit
- 81 Minuten
„But I’m a Cheerleader“ ist eine satirische Teenie-Romantikkomödie aus dem Jahr 1999, die mit Humor und Übertreibung die Absurdität von Konversionstherapien thematisiert. Die 17-jährige Highschool-Cheerleaderin Megan Bloomfield (Natasha Lyonne) lebt das typische amerikanische Vorstadtleben: Sie ist sportlich, datet den Football-Spieler Jared und genießt das Cheerleading. Doch sie empfindet keine Leidenschaft beim Küssen mit ihm und starrt lieber ihre Cheerleader-Kolleginnen an. Ihre Eltern und Freunde vermuten Homosexualität – untermauert durch ihre Vorliebe für Vegetarismus und Melissa Etheridge – und schicken sie in das Umerziehungslager „True Directions“.
Dort trifft Megan auf die rebellische Lesbe Graham (Clea DuVall), eine unerschrockene Bad Girl mit schwieriger Familiengeschichte. Durch die lächerlichen Lagerübungen, die Geschlechterstereotypen überzeichnen, erkennt Megan ihre lesbische Orientierung und verliebt sich in Graham. Der Film kritisiert mit campiger Ästhetik und starkem Ensemble (u.a. RuPaul, Cathy Moriarty) die gesellschaftlichen Zwänge und feiert die Selbstakzeptanz. Als Kultklassiker der Queerkultur bleibt er ein Meilenstein für Coming-out-Geschichten und LGBT-Rechte.
Queerer Bezug: Der Film satirisiert Konversionstherapien und feiert die lesbische Coming-out-Geschichte von Megan, die ihre Sexualität in einem absurden Umerziehungslager entdeckt und annimmt. Er ist ein Kultklassiker der Queerkultur mit starker Botschaft für LGBT-Rechte.