- Typ
- Dokumentation
- Genre
- Dokumentarfilm, Drama
- Jahr
- 2012
- Laufzeit
- 85 Minuten
Call Me Kuchu ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2012, der die prekäre Lage der LGBT-Gemeinschaft in Uganda dokumentiert. Der Film begleitet David Kato, Ugandas ersten offen schwul lebenden Aktivisten, und weitere Mitglieder der queeren Community über mehrere Monate bei ihrem Kampf für Gleichberechtigung. Im Fokus stehen ein Gerichtsprozess gegen eine Boulevard-Zeitung, die private Fotos und falsche Behauptungen über Homosexuelle veröffentlichte, sowie der Widerstand gegen geplante Gesetzesverschärfungen. Der Film zeigt die Angst, Wut und den Mut der Aktivisten angesichts von Hass und Gewalt. Tragisch ist, dass David Kato während der Dreharbeiten ermordet wurde – sein Tod wird ebenfalls im Film behandelt. Das Werk ist ein ergreifendes Zeugnis des Kampfes für Menschenrechte und LGBT-Rechte in einem Land, in dem homosexuelle Handlungen unter Strafe stehen.
Queerer Bezug: Der Film dokumentiert den Kampf der LGBT-Bewegung in Uganda und porträtiert David Kato, den ersten offen schwul lebenden Aktivisten des Landes, dessen Ermordung im Film behandelt wird.