Ceux qui font les révolutions à moitié n'ont fait que se creuser un tombeau

Typ
Film
Genre
Drama
Jahr
2016
Laufzeit
183 Minuten
Ceux qui font les révolutions à moitié n'ont fait que se creuser un tombeau

Der kanadisch-québécoisiche Film 'Ceux qui font les révolutions à moitié n'ont fait que se creuser un tombeau' aus dem Jahr 2016, inszeniert von Mathieu Denis und Simon Lavoie, ist ein episches Drama über radikale Jugend und gescheiterte Revolutionen. Nach dem 'Printemps érable' – den Studentenprotesten von 2012 – gründen vier junge Menschen ein clandestines Groupuskel, um den neoliberalen Kapitalismus zu stürzen. Tumulto, ein radikaler Student, schart Giutizie, die bürgerliche Abtrünnige, Ordine Nuovo, eine Ex-Häftlingin, und Klas Batalo, eine transsexuelle Prostituierte, um sich. Ihre Aktionen eskalieren vom Vandalismus zu terroristischen Canulars, doch sie stoßen auf gesellschaftliche Apathie und interne Konflikte.

Der **LGBT-Bezug** wird durch die Figur der Klas Batalo verkörpert, die als trans Frau nicht nur finanzielle Stütze der Gruppe ist, sondern auch die Themen Identität, Marginalisierung und Widerstand gegen Unterdrückung beleuchtet. Der Film reflektiert die Melancholie und Resignation einer Generation, die trotz leidenschaftlichem Engagement scheitert, und stellt Fragen nach der Wirksamkeit halber Revolutionen. Mit über drei Stunden Länge und experimenteller Form – inklusive Prolog, Intermission und Archiven – ist er ein provokantes Kunstwerk über Idealismus, Geschlechterdynamiken und politische Ohnmacht.

Queerer Bezug: Der Film thematisiert LGBT-Relevanz durch die transsexuelle Prostituierte Klas Batalo, deren Identität und Marginalisierung zentrale Rolle im revolutionären Groupuskel spielen und Vorurteile sowie queere Widerstandskraft beleuchten.

Besetzung