- Typ
- Dokumentation
- Genre
- Dokumentarfilm, Technologie, Gesellschaft
- Jahr
- 2020
- Laufzeit
- 79 Minuten
"Coded Bias" ist ein eindringender Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020, der die versteckten Vorurteile in Künstlicher Intelligenz (KI) enthüllt. Regisseurin Shalini Kantayya folgt der MIT-Forscherin Joy Buolamwini, die zufällig entdeckt, dass Gesichtserkennungssoftware dunkelhäutige Gesichter und Gesichter von Frauen systematisch ignoriert oder falsch erkennt. Diese Beobachtung führt zu einer globalen Untersuchung, die Algorithmen in den USA, Großbritannien und China beleuchtet – von rassistischen Fehlern, die Schwarze mit Gorillas verwechseln, bis hin zu überwachungsstaatlichen Systemen mit Social-Credit-Scores.
Der Film zeigt, wie biased Trainingsdaten Diskriminierung kodieren und verstärken, und plädiert für ethische KI-Entwicklung. Frauen wie Buolamwini und Aktivistinnen treten als starke Stimmen auf, die Bürgerrechte gegen tech-gesteuerte Ungerechtigkeit verteidigen. Ein direkter LGBT-Bezug fehlt, doch die Themen Rassismus, Sexismus und Intersektionalität berühren queere Perspektiven, da marginalisierte Gruppen besonders betroffen sind. "Coded Bias" mahnt zur Wachsamkeit in einer KI-dominierten Welt und feierte Premiere auf dem Sundance Film Festival.
Queerer Bezug: Der Film thematisiert keinen expliziten LGBT-Bezug, adressiert jedoch intersektionale Diskriminierung durch KI, die queere und andere marginalisierte Gruppen unverhältnismäßig trifft.