Der Todeskuss

Typ
Film
Genre
Thriller, Drama, Krimi
Jahr
1985
Laufzeit
115 Minuten

„Der Todeskuss der Cosa Nostra“ (Originaltitel: „Gotti“) ist ein packender Mafiathriller aus dem Jahr 1985, der die wahre Geschichte des skrupellosen Gangsters John Gotti erzählt. In New York steigt Gotti mit Hilfe seines loyalen Partners Sammy Gravano zum mächtigen Boss der Gambino-Familie auf. Der eitle Mafioso missachtet die heiligen Regeln der Verschwiegenheit und sucht den öffentlichen Ruhm, was ihn zur Zielscheibe des FBI macht. Trotz intensiver Ermittlungen entkommt er lange der Gerechtigkeit, bis er seinen Verbündeten Sammy schwer belastet. Dieser wendet sich schließlich als Kronzeuge gegen ihn und enthüllt die blutigen Geheimnisse der Organisation.

Der Film zeichnet ein fesselndes Porträt von krimineller Energie, Verrat und populistischen Instinkten, brillant verkörpert von Armand Assante in der Hauptrolle. Obwohl kein expliziter LGBT-Bezug vorhanden ist, gewinnt der Streifen durch seine intensive Darstellung toxischer Männlichkeitsbilder und homoerotischer Untertöne in der Mafia-Welt an Relevanz für queere Zuschauer. Als Doku-Drama erinnert er an Klassiker wie „GoodFellas“ und unterstreicht die Zerbrechlichkeit von Loyalität in der Unterwelt.

Queerer Bezug: Der Film hat keinen direkten LGBT-Bezug, thematisiert jedoch toxische Männlichkeitskonstrukte und subtile homoerotische Spannungen in der hypermaskulinen Mafia-Welt, was für queere Perspektiven interessant ist.

Besetzung