Gesetz der Begierde

Typ
Film
Genre
Drama, Thriller, Melodram
Jahr
1987
Laufzeit
108 Minuten
Gesetz der Begierde

Das Gesetz der Begierde (1987) ist ein provokantes Melodram des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar, das mit intensiver Emotionalität und tabuloser Leidenschaft Themen wie Liebe, Obsession und Identität beleuchtet.

Der erfolgreiche Avantgarde-Regisseur Pablo Quintero (Eusebio Poncela) wird von seinem Geliebten Juan (Miguel Molina) verlassen und fällt in eine tiefe Krise. Der junge, heterosexuelle Antonio (Antonio Banderas) entwickelt eine obsessive Verliebtheit in Pablo und verbringt eine Nacht mit ihm. Als Juan Pablo nicht aufgibt, folgt Antonio ihm und tötet ihn in einem Anfall von Eifersucht. Nach der Tat gesteht Antonio Pablo alles, was zu einem Autounfall führt, bei dem Pablo sein Gedächtnis verliert. Unterstützt von seiner transsexuellen Schwester Tina (Carmen Maura), die früher sein Bruder war, sucht Pablo nach seiner Identität und wahren Gefühlen.

Der Film ist ein Meilenstein des queeren Kinos: Er thematisiert offen schwule Beziehungen, Transsexualität und verbotene Begierden in der spanischen Nachfranco-Ära. Almodóvar bricht Tabus, feiert die Komplexität menschlicher Sexualität und etabliert sich als Ikone des New Spanish Cinema. Mit Stars wie Banderas und Maura wurde er international gefeiert.

Queerer Bezug: Das Gesetz der Begierde ist ein queerer Klassiker von Pedro Almodóvar, der schwule Beziehungen, obsessive Liebe und Transsexualität explizit und feierlich darstellt. Es markiert einen Durchbruch für queere Themen im spanischen Kino der 1980er.

Besetzung