Go Fish

Typ
Film
Genre
Komödie, Romantik, Drama
Jahr
1994
Laufzeit
84 Minuten
Go Fish

"Go Fish" ist ein charmantes Debüt der Regisseurin Rose Troche aus dem Jahr 1994 und ein Meilenstein des New Queer Cinema. Die Handlung spielt im Sommer in Chicago und dreht sich um die Studentin Max, die seit zehn Monaten keinen Sex mehr hatte und auf der Suche nach ihrer Traumfrau ist. Ihre Freundinnen sorgen sich um ihre hohen Ansprüche und versuchen, sie mit der etwas älteren Ely zu verkuppeln. Zunächst zögert Max, da Ely lange Haare und eine große Teesammlung hat – typisch Hippie für sie. Doch bald kürzt Ely ihre Haare, und die beiden beginnen eine Reihe von Dates, die von Humor und Zärtlichkeit geprägt sind.

Der Film thematisiert lesbisches Leben authentisch und ohne Drama, Gewalt oder Tragödien. Stattdessen feiert er die Community, Alltagsrassismus, strukturelle Homophobie und die Selbstfindung in der Liebe. Als Feelgood-Movie mit mehreren Happy Ends war "Go Fish" ein Kassenerfolg, der bewies, dass lesbische Geschichten Hits werden können. Gedreht mit minimalem Budget über drei Jahre, bleibt er auch heute frisch und zeigt die Leichtigkeit lesbischer Romanzen in den 90ern.

Queerer Bezug: „Go Fish“ ist ein Klassiker des lesbischen Kinos und des New Queer Cinema, das das Alltagsleben von Lesben humorvoll und positiv darstellt, ohne Tragödien oder Stereotype. Es feiert lesbische Liebe, Community und Selbstbestimmung.

Besetzung