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La chimera

La chimera
Film · Drama, Abenteuer, Mystery

Der Film thematisiert subtil queere Elemente durch Arthurs intensive, ambivalente Beziehungen zu Männern in der Grabräuberbande und seine unerfüllte Liebe zu Beniamina, was eine homoerotische Spannung erzeugt.

Jahr
2023
Laufzeit
130 Minuten
Streaming
Apple TV
GrabräuberArchäologieVerlustItalien 1980erMystikNostalgieEtruskische Artefakte

„La Chimera“ (2023) ist ein poetisches Drama der italienischen Regisseurin Alice Rohrwacher. Es folgt Arthur (Josh O'Connor), einem britischen Archäologen in den 1980er Jahren in der Toskana, der mit einer Gruppe von Tombaroli – Grabräubern – nach etruskischen Artefakten sucht. Arthur besitzt eine mystische Gabe: Er spürt die 'Leere' in der Erde, wo antike Schätze verborgen liegen. Die Handlung webt sich um seine Sehnsucht nach der verstorbenen Liebe Beniamina, die ihn in eine melancholische Odyssee durch Vergangenheit und Gegenwart führt. Der Film erkundet Themen wie Verlust, Nostalgie und die Plünderung kulturellen Erbes.

Der LGBT-Bezug ergibt sich subtil aus Arthurs emotionaler, fast queeren Beziehung zu Beniamina und seiner inneren Zerrissenheit, die homoerotische Untertöne in der männlichen Dynamik der Grabräuberbande andeutet. Rohrwachers spielerische Inszenierung macht „La Chimera“ zu einer filmischen Schatztruhe, die über konventionelle Erzählformen hinausgeht und die Vergänglichkeit des Lebens feiert. Ein Highlight des Cannes-Festivals 2023.

Besetzung

Trailer

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