- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Romantik
- Jahr
- 2003
- Laufzeit
- 107 Minuten
Latter Days ist ein romantisches Drama aus dem Jahr 2003, das die leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen dem selbstbewussten Schwulenszene-Partyboy Christian Markelli und dem streng gläubigen Mormonenmissionar Elder Aaron Davis erzählt. Christian lebt ein Leben voller Partys und flüchtiger Abenteuer in West Hollywood und wettet mit Freunden, einen der vier nebenan eingezogenen Missionare zu verführen. Sein Ziel wird der schüchterne, attraktive Aaron, der trotz innerer Konflikte mit seiner Homosexualität ringt und die strengen Regeln seiner Kirche fürchtet.
Die Begegnung der beiden Welten – oberflächliche Hedonismus versus religiöse Askese – führt zu einer intensiven Romanze, geprägt von Verführung, Schuldgefühlen und letztlich tiefer emotionaler Bindung. Aaron wird nach einem intimen Moment von seinen Glaubensbrüdern verraten und nach Hause geschickt, doch Christian folgt ihm. Der Film beleuchtet eindrucksvoll den Konflikt zwischen sexueller Identität und religiösem Dogma, insbesondere der ablehnenden Haltung der Mormonen gegenüber Homosexualität. Mit seiner sensiblen Darstellung von Coming-out und erster Liebe wurde Latter Days zu einem Kultklassiker im schwulen Kino und sensibilisiert für die Herausforderungen queerer Menschen in konservativen Milieus.
Queerer Bezug: Der Film thematisiert die schwule Liebe zwischen einem offenen Partygänger und einem homosexuellen Mormonenmissionar und beleuchtet den Konflikt zwischen sexueller Identität und religiöser Intoleranz. Er gilt als Kultklassiker des schwulen Kinos.