Lost and Delirious

Typ
Film
Genre
Drama, Romanze, LGBT
Jahr
2001
Laufzeit
102 Minuten
Bei Amazon
Lost and Delirious

"Lost and Delirious" ist ein kanadisches Drama aus dem Jahr 2001, das von Léa Pool inszeniert wurde und auf dem Roman "The Wives of Bath" von Susan Swan basiert. Die Geschichte wird aus der Perspektive der introvertierten Mary (Mischa Barton) erzählt, die nach dem Tod ihrer Mutter in ein Internat für Mädchen kommt und dort mit ihren Zimmergenossinnen Pauline "Tori" (Piper Perabo) und Victoria (Jessica Paré) Freundschaft schließt.

Schnell entdeckt Mary die leidenschaftliche lesbische Liebe zwischen Tori und Victoria, die sich in intensiven, poetischen Momenten zeigt. Als Victoria ihre Beziehung aus Angst vor gesellschaftlicher Ablehnung beendet und sich einem Jungen zuwendet, verfällt Tori in tiefe Verzweiflung und extremen Schmerz, was zu dramatischen und tragischen Entwicklungen führt. Mary versucht hilflos, ihre Freundin zu unterstützen.

Der Film thematisiert sensibel queere Jugendliebe, Coming-out-Druck, Homophobie und die Zerbrechlichkeit erster Gefühle in einer repressiven Umgebung. Mit starken schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Piper Perabo, gilt "Lost and Delirious" als Kultklassiker des lesbischen Kinos und beleuchtet die innere Zerrissenheit junger LGBTQ+-Personen authentisch.

Queerer Bezug: Der Film porträtiert eine intensive lesbische Beziehung zwischen zwei Internatsschülerinnen und deren Zerfall durch gesellschaftlichen Druck. Er gilt als früher Kultklassiker des lesbischen Kinos mit Fokus auf queere Jugendidentität und emotionale Tiefe.

Besetzung