Mein Engel

Typ
Film
Genre
Fantasy, Drama, Liebesfilm
Jahr
2004
Laufzeit
79 Minuten
Mein Engel

„Mein Engel“ ist ein poetisches Fantasy-Drama aus dem Jahr 2004 unter der Regie von Harry Cleven. Die Geschichte dreht sich um Louise, die Geliebte eines Magiers, der spurlos während eines Bühnentricks verschwindet. Zerstört von diesem Verlust bringt sie in einer psychiatrischen Anstalt ihren unsichtbaren Sohn zur Welt, den sie „Mein Engel“ nennt. Isoliert von der Welt zieht sie ihn in ihrem Zimmer auf und warnt ihn vor der Angst der anderen vor seiner Andersartigkeit.

Als Jugendlicher lernt „Mein Engel“ die blinde Madeleine kennen, die ihn mit ihren anderen Sinnen wahrnimmt. Ihre Freundschaft entwickelt sich zu einer tiefen, intimen Liebe, die auch nach Madeleines Augenoperation und ihrer vorübergehenden Abwesenheit weiterbesteht. Sie trifft ihn mit verbundenen Augen, spürt seine Berührungen auf ihrer Haut. Der Film erforscht Themen wie Isolation, Akzeptanz und bedingungslose Liebe jenseits physischer Sichtbarkeit.

Der LGBT-Bezug liegt in der zarten, sinnlichen Darstellung der Beziehung zwischen „Mein Engel“ und Madeleine, die queere Elemente einer Liebe ohne konventionelle Grenzen andeutet und Vorurteile gegen das Andere thematisiert. Als modernes Märchen feiert der Film die Kraft der Sinne und emotionaler Bindung.

Queerer Bezug: Der Film zeigt eine sensible, intime Beziehung zwischen dem unsichtbaren Jungen und der blinden Madeleine, die queere Aspekte von Liebe jenseits visueller Normen und Akzeptanz von Andersartigkeit thematisiert.

Besetzung