- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Komödie
- Jahr
- 1997
- Laufzeit
- 88 Minuten
„Mein Leben in Rosarot“ (Original: „Ma vie en rose“) ist ein berührender französischer Film aus dem Jahr 1997, der die Geschichte des siebenjährigen Ludovic erzählt. Die Familie Fabre zieht in eine gutbürgerliche Reihenhaussiedlung in einem Pariser Vorort, wo alles perfekt zu sein scheint. Doch Ludovic träumt davon, ein Mädchen zu sein. Er kleidet sich heimlich weiblich, lässt sich die Haare wachsen und wartet sehnsüchtig auf seine Verwandlung. Als sein Geheimnis auffliegt, gerät die Familie in einen Konflikt mit konservativen Nachbarn und eigenen Vorurteilen.
Der Film thematisiert sensibel die Themen Geschlechtsidentität und Transgender-Erfahrungen bei Kindern. Mit viel Humor und Zärtlichkeit zeigt er Ludovics kindliche Unschuld und den Kampf um Akzeptanz. „Mein Leben in Rosarot“ wurde für seine einfühlsame Darstellung gefeiert und gewann u.a. den Goldenen Globe als Bester fremdsprachiger Film. Er bleibt ein Meilenstein des queeren Kinos, der Vorurteile entlarvt und Toleranz fordert.
Queerer Bezug: Der Film porträtiert die Transgender-Identität eines Kindes und thematisiert Akzeptanz sowie Vorurteile in der Gesellschaft. Er gilt als Pionierwerk im queeren Kino.