- Typ
- Film
- Genre
- Drama
- Jahr
- 2011
- Laufzeit
- 86 Minuten
„Pariah“ ist ein eindringliches Drama aus dem Jahr 2011, das die Regisseurin Dee Rees über die 17-jährige Afroamerikanerin Alike inszeniert. In Brooklyn lebt Alike mit ihren Eltern Arthur und Audrey, die mit eigenen Eheproblemen ringen. Die rebellische Jugendliche fühlt sich zu Frauen hingezogen, kleidet sich maskulin als Butch und verbringt viel Zeit mit ihrer offen lesbischen Freundin Laura in New Yorker Clubs. Während ihr Vater ihren Stil tolerant hinnimmt, versucht die streng religiöse Mutter Audrey verzweifelt, Alike in feminine Rollen zu zwingen und sie mit der frommen Bina aus der Kirche zu verkuppeln.
Der Film beleuchtet Alikes schmerzhaften Weg zur Akzeptanz ihrer Homosexualität, geprägt von familiären Konflikten und inneren Kämpfen. Autobiografisch inspiriert, thematisiert „Pariah“ Coming-out-Prozesse in der afroamerikanischen Community, Vorurteile und den Mut zur Selbstfindung. Mit nuancierter Darstellung und starker Inszenierung wird die Verletzlichkeit der Protagonistin zu einer Quelle der Stärke, was den Film zu einem Meilenstein des queeren Kinos macht.
Queerer Bezug: „Pariah“ zeigt sensibel den Coming-out-Prozess einer jungen lesbischen Afroamerikanerin und die Konflikte mit Familie und Umfeld. Der Film beleuchtet queere Identität in der schwarzen Community und erhielt Anerkennung für seine authentische Darstellung.